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Einführung in den Fahrsport

Der Fahrsport ist wohl die einzige Sportart, an der die ganze Familie teilnehmen kann und bei der das Alter keine Rolle spielt.

Vom Fahren geht eine enorme Faszination aus. Egal ob man seine Herausforderung im Wettbewerb sucht, in seiner Freizeit beschaulich mit der Familie oder seinen Freunden durch Feld und Wiesen fährt, das Erlebnis begeistert jeden.

Die Faszination liegt in dem Erlebnis „Partner Pferd“ und der Fähigkeit, mit Wissen und Einfühlungsvermögen ein oder mehrere Pferde dahin zu bringen, dass sie in Harmonie den Hilfen und Anweisungen des Fahrers folgen.

Ein harmonisch und entspannt gehendes Gespann, mit dem man durch die heimische Umgebung fährt, hat keinen geringeren Reiz, wie der Erfolg in verschiedenen Wettbewerben.

Der Fahrsport schafft in allen Bereichen beglückende Momente.

Freizeitvergnügen und Leistungssport

In Deutschland messen sich jährlich ca. 5000 Sportler in rund 500 Fahrsportveranstaltungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Die Bandbreite reicht vom Breitensport bis hin zu Championaten und Weltmeisterschaften.

Deutlich größer ist die Zahl der Personen, welche Fahren allein als Freizeitvergnügen betreiben ohne sportliche Ambitionen.

# Die Wettbewerbe:

Im Turniersport gibt es zahlreiche verschiedene Prüfungen.

Sie beginnen im breitensportlichen Bereich ( Kat. C ) mit der Klasse E ( Eingangsstufe ), und gehen über die Klasse A

( Anfangsstufe ) in der Kategorie B bis hin zur schweren Klasse in der Kategorie A.

Um an Wettbewerben der Klassen A bis S teilnehmen zu können ( Kat. B und A ), benötigt man einen Fahrausweis mit der Einstufung in die entsprechende Leistungsklasse. Die Einstufung erfolgt nach Turniererfolgen, welche man erringen konnte. Den Ausweis erhält man, wenn man mindestens das Bronzene Fahrabzeichen besitzt.

# Die Gebrauchsprüfung:

Bei der Gebrauchsprüfung liegt der Schwerpunkt auf einer Beurteilung der Grundgangarten; außerdem ist eine kurze, einer Dressur angelehnte Aufgabe zu fahren.

# Die Eignungsprüfung:

Bei der Eignungsprüfung werden jüngere Pferde auf ihre Eignung als Fahrpferde geprüft. Zum einen müssen sie vorgegebene Lektionen auf einem Platz zeigen und einen leichteren Hindernisparcours bewältigen.

# Die Dressur:

Hier fährt man vorgegebene Aufgaben auf einem Viereck

von 20 * 100m. Die Wertnoten werden von drei oder fünf Richtern gegeben. Die Noten gehen von null bis zehn, man bekommt sie für jede der 16 oder 20 Lektionen.

Seitwärtsgänge und Galopp werden im Vergleich zum Reiten nicht gefordert.

# Gelände:

Die Gespanne fahren festgelegte Strecken unterschiedlicher Länge. Entweder drei oder fünf Phasen. Schritt- und Trabstrecken wechseln sich ab. Die Zeitrahmen sind für diese Strecken vorgegeben und dürfen weder über- noch unterschritten werden; ansonsten gibt es Strafpunkte. Eine vorgegebene Gangart muss eingehalten werden. Die Verfassungsprüfung durch Tierärzte erfolgt vor der letzten Strecke. In dieser letzten Phase befinden sich bis zu acht Hindernisse, die in durch Buchstaben von A bis F gekennzeichneten Toren durchfahren werden müssen.

Strafpunkte gibt es für Vorfälle wie Nicht einhalten der korrekten Reihenfolge der Tore, Umstürzen der Kutsche, Verlust der Peitsche usw. Für das Durchfahren der Hindernisse gilt: je schneller umso besser. Jedes Hindernis wird durch Richter überwacht.

 # Hindernisfahren:

Hier müssen die Gespanne einen vorgegebenen Parcours durchfahren. Dieser besteht aus bis zu 20 Pylonenpaaren, die in einem Abstand stehen, der je nach Schwierigkeitsgrad und Anspannungsart zwischen 20 und 50cm breiter ist als die Spurbreite der Kutschen. Auf den Pylonen befinden sich mit Wasser gefüllte Bällchen, die bei jeder Berührung fallen. Fallen die Bällchen, gibt es Strafpunkte, genauso wie für das Überschreiten der vorgegebenen Zeit.

# Kombinierte Prüfung:

Die Prüfungen Dressur, Gelände und Hindernis werden normal einzeln gewertet. Bei der kombinierten Prüfung werden alle Strafpunkte der einzelnen Disziplinen zusammen gerechnet.

Der Fahrer mit den wenigsten Strafpunkten aus den drei Prüfungen gewinnt die kombinierte Prüfung.